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Feuer - brennt Gebäude
28.07.2011 AlarmübungenEin Großaufgebot an Rettungskräften wurde nun mobilisiert, nachdem auf einer illegal stattfindenden Party in der ehemaligen und stillgelegten Freizeit- und Bildungsstelle des Landkreis Harburg im Hanstedter „ Haus Uhlenbusch “ außer Kontrolle geriet. Partygänger hatten im Gebäude ein Feuer gelegt und somit das Unglück ausgelöst. Nur wenige Gäste konnten sich ins freie Retten und 24 Personen wurden in dem riesigen Gebäude von einem Feuer eingeschlossen.
Die sofort alarmierten und schon wenige Minuten später eintreffenden Feuerwehrkräfte aus Hanstedt und Ollsen lösten nach Eintreffen an der Einsatzstelle sofort Großalarm aus, nachdem feststand, daß hier ein Massenanfall an Verletzten zu befürchten war.
Während die ersten Feuerwehrleute sofort unter schweren Atemschutzgeräten in den verqualmten Trakt des Haus Uhlenbusch eindrangen wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Dierkshausen, Nindorf, Quarrendorf, Brackel und aus der Samtgemeinde Jesteburg die Feuerwehr Jesteburg alarmiert sowie den Einsatzleitwagen des Landkreises Harburg aus Ashausen hinzugezogen. Zusätzlich wurden für die Versorgung der Teilweise schwer verletzten Personen die schnellen Einsatzgruppen des Roten Kreuzes sowie der Johanniter alarmiert.
Die Einsatzkräfte stellten aber schnell fest, dass es sich hier bei um eine groß ausgearbeitete Alarmübung handelte. Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es, sehr schnell alle vermissten Personen aus dem Gebäude zu befreien und das fiktive Feuer im Erdgeschoß zu löschen. Ein großer Teil der Feuerwehrleute kümmerten sich sofort um die befreiten Personen und brachten sie zu schnell eingerichteten Verletztensammelstellen, wo sie von dem Rettungsdienstpersonal übernommen wurden. Weitere Feuerwehrleute bauten aus dem nahe gelegenen Waldbad Hanstedt eine ca. 500 Meter lange Wasserversorgung auf, um die Einsatzkräfte vor Ort mit genügend Löschwasser versorgen zu können.
Geprobt werden sollte laut Kreisbrandmeister Dieter Reymers und Leiter der schnellen Einsatzgruppen vom DRK Jan Bauer das Zusammenspiel der einzelnen Einsatzkräfte in solchen extremen Einsatzlagen. Als Einsatzleiter der acht alarmierten Freiwilligen Feuerwehren fungierte der Abschnittsleiter Heide Sven Wolkau aus Jesteburg und bei den Kräften des Rettungsdienstes der organisatorischen Leiter Jan Bauer mit der leitenden Notärztin Dr. Nina Plön.
Als Beobachter der Übung waren neben dem Kreisbrandmeister Dieter Reymers, der Abschnittsleiter Elbe Volker Bellmann, stellvertretender Abschnittsleiter Heide Norbert Petersen, Gemeindebrandmeister Klaus Stöckmann, Ausbildungsleiterin der Samtgemeinde Hanstedt Michaela Kreuter und ihr Stellvertreter Hans- Albert Borchers zugegen. Die Beobachter waren sehr zufrieden mit den Leistungen der Einsatzkräfte. In der Nachbesprechung noch vor dem Haus Uhlenbusch wurden die gefunden kleinen Fehler und Verbesserungen zur leichteren Abarbeitung der Lage angesprochen. Ausgearbeitet hatten die Großübung Christian Okun aus Brackel und der Kreisfunkwart Stefan Ribbrock aus Hanstedt.
Für die Feuerwehrkräfte war nach rund zwei Stunden das Szenario abgearbeitet. Für die Einheiten der schnellen Einsatzgruppen Heide und Elbe vom DRK sowie der Johanniter ging hingegen das Abarbeiten der Lage noch rund eine Stunde weiter.
Neben den acht Feuerwehren mit ca. 100 Einsatzkräften waren die Schnellen Einsatzgruppen mit ca. 35 Einsatzkräften an der Großübung beteiligt.
Die ehemalige Freizeit- und Bildungsstätte “Haus Uhlenbusch“ des Landkreises Harburg soll wahrscheinlich, zum bedauern vieler, abgerissen werden und steht seit geraumer Zeit Leer.
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