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Hilfeleistung, Tanklastzug verunglückt
Am Dienstagmorgen, 26.08.2003, verunglückt auf der BAB7 ein Tanklastzug mit 24.000 Liter Sonnenblumenöl. Gegen 3:40 Uhr kommt das Sattelzuggespann zwischen den Anschlussstellen Thieshope und Ramelsloh bei Kilometer 24,7 von der Fahrbahn ab. Der Tank-LKW rauscht nach rechts von der Fahrbahn einen zwei Meter tiefen Abhang hinunter und kippt anschließend auf die Beifahrerseite. Bei dem Aufprall auf den Rappsacker bohrt sich das Führerhaus regelrecht in den Boden und reißt dabei den Dieseltank auf, worauf anschließend etliche Liter in den Boden versickern. Auch die Domdeckel des Aufliegers werden bei dem Aufprall beschädigt. In dem vier Kammertank sind drei Kammern voll mit insgesamt 24.000 Liter Sonnenblumenöl. Aus diesen drei Domdeckeln entweichen mehrere Hundert Liter des als Lebensmittel geltenden Stoffes. Ein Versuch, die Domdeckel weiter zuzuschrauben, schlägt fehl, da sich der Tank zu sehr verschoben hat. Die gegen 3:50 Uhr alarmierte Freiwillige Feuerwehr Brackel grenzt den Bereich um den Tankanhänger mit einem Graben auf dem Acker ab. Somit kann weiteres Ausbreiten der Flüssigkeit verhindert werden. Der nachalarmierte Gerätewagen Gefahrgut sowie der Rüstwagen aus Egestorf helfen anschließend noch beim Abpumpen des Dieselkraftstoffes, wovon noch immerhin 200 Liter aufgefangen werden können. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Harburg wird verständigt. Sie ordnet die Auskofferung des verseuchten Erdmaterials an. Bevor der Sattelzug geborgen werden kann, muss eine Spezialfirma aus Hamburg die Ladung des verunglückten LKWabpumpen. Der Schaden am LKW und der Ladung wird auf 60.000 Euro geschätzt. In der Summe sind noch nicht die Bergungs- und Sanierungskosten enthalten. Der 37jährige Fahrer aus Jugoslawien wird bei dem Unfall nicht verletzt. Die ermittelnde Autobahnpolizei Thieshope teilt mit, dass der Fahrer vom Schlaf überrascht wird und es so zu diesem Unfall kommt. Die verunreinigten Geräte werden nach Einsatzende vom Wechselladerfahrzeug der FTZ Hittfeld von der Einsatzstelle abgeholt. Die beiden Wehren aus Brackel und Egestorf sind mit fünf Fahrzeugen und 22 Mann im Einsatz. Das letzte Fahrzeug der Wehr Brackel verlässt gegen 6.30 Uhr die Einsatzstelle.
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